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Umweltschutz stellt eine Querschnittsaufgabe dar, die nicht auf einen bestimmten Lebensbereich beschränkt ist und sehr unterschiedliche Fachdisziplinen berührt. Umweltschützende Rechtsnormen lassen sich daher in nahezu allen Rechtsgebieten finden. Seit den 1990er Jahren bestehende Bemühungen, das deutsche Umweltrecht in einem umfassenden Umweltgesetzbuch zu kodifizieren, sind auch in einem zweiten Versuch im Jahr 2009 gescheitert. Insofern ist das Umweltrecht nach wie vor kein scharf abgrenzbares Rechtsgebiet. Gleichwohl ist es Rechtsprechung und Lehre gelungen, bestimmte Konturen umweltrechtlicher Regelungen herauszuarbeiten, so dass das Umweltrecht als eigenständiges Rechtsgebiet allgemein anerkannt ist.

Das Umweltrecht hat heutzutage für Wirtschaftsunternehmen einerseits wie auch die kommunale und staatliche Verwaltung andererseits eine immense und weiter wachsende Bedeutung. Unzählige umweltrechtliche Regelungen bestimmen den Alltag in der unternehmerischen Praxis von Gewerbebetrieben und Industrieunternehmen, von der Standort- und Anlagenplanung über die Entwicklung und Produktion von Waren und Gütern bis hin zu Lagerung, Marketing, Vertrieb und Transport. In der Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen hat Umweltschutz zudem als Wettbewerbsfaktor einen hohen Stellenwert eingenommen. Die Kenntnis sowie die korrekte und vorausschauende Anwendung umweltrechtlicher Vorgaben in Unternehmen ist somit nicht nur rechtliche Pflicht und schützt ggf. vor Haftungsansprüchen, sondern birgt auch Wettbewerbsvorteile.

Der Kurs ist als 6-monatiges Fernstudium konzipiert und kann neben dem Beruf absolviert werden. Er ist an der Berufspraxis orientiert sowie orts- und weitgehend zeitunabhängig studierbar.

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Studieninhalte

Der Fernstudienkurs 'Deutsches Umweltrecht' umfasst insgesamt 8 Studieneinheiten:

Grundlagen des Umweltrechts
Rechtsquellen des Umweltrechts; Umweltverfassungsrecht; Prinzipien des Umweltrechts (Vorsorgeprinzip, Verursacherprinzip, Gemeinlastprinzip, Kooperationsprinzip, Grundsatz der Nachhaltigkeit); Instrumente im Umweltrecht (planerische Instrumente, Umweltprüfungen, Instrumente direkter und indirekter Verhaltenssteuerung, Instrumente staatlicher Eigenvornahme); Umweltprivatrecht; Umweltstrafrecht; Umweltordnungswidrigkeitenrecht
Umweltverwaltungsrecht
Bedeutung des Umweltverwaltungsrechts; Der Verwaltungsakt als zentrales behördliches Handlungsinstrument; Umweltordnungsrecht; Gefahrenabwehr nach allgemeinem Polizei- und Ordnungsrecht; Vollstreckung und Kostenerstattung; Primärrechtsschutz; Sekundärrechtsschutz
Wasserhaushalts- und Gewässerschutzrecht
Rechtsgrundlagen des Gewässerschutzrechts; Wasserhaushaltsgesetz; Grundsätze der Gewässerbewirtschaftung; Öffentlich-rechtliche Benutzungsordnung; Unterhaltung und Ausbau von Gewässern; Hochwasserschutz; Wasserschutzgebiete; Wasserversorgung; Abwasserbeseitigung; Wassergefährdende Stoffe; Gewässeraufsicht; Abwasserabgabengesetz
Kreislaufwirtschafts- und Abfallrecht
Geschichte, Rechtsgrundlagen und Systematik des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts; Anwendungsbereich des KrWG; Organisation der Abfallentsorgung; Überwachung der Abfallentsorgung; Abfallgebühren; Strafrechtliche Aspekte im Kreislaufwirtschaftsrecht
Immissionsschutzrecht
Geschichte, Rechtsgrundlagen und Systematik des Immissionsschutzrechts; Anlagenbezogenes Immissionsschutzrecht; Verkehrsbezogener Immissionsschutz; Gebietsbezogener; Immissionsschutz; Klimaschutzrecht
Naturschutzrecht
Rechtsquellen, Grundbegriffe, Zuständigkeiten und Ziele des Naturschutzrechts; Instrumente des Naturschutzrechts; Spezielle Problemfelder; Artenschutz; Meeresnaturschutz
Mitwirkung anerkannter Naturschutzvereinigungen
Bodenschutz-/Altlastenrecht
Rechtsquellen, Grundsätze und Grundbegriffe des Bodenschutzrechts; Bundesbodenschutzgesetz; Bundesbodenschutzverordnung; Vor- und Nachsorgepflichten im Bodenschutz; Bodenschutzrechtliche Instrumente
Chemikalien-/Gefahrstoffrecht
Entwicklung des Chemikalien- und Gefahrstoffrechts sowie allgemeine Begrifflichkeiten; EU-Recht: REACH-Verordnung, und CLP-Verordnung; Nationales Recht: Chemkaliengesetz, Gefahrstoffverordnung, Chemikalienverbotsverordnung u.a.; Spezialregelungen im Chemikalienrecht; Verantwortung und Haftung; Rechtsschutz

Ihre Vorteile

Beste Karrierechancen
Kompetent begleitet und betreut studieren
Ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis
Selbstbestimmtes Lernen
Studieren und weiterbilden neben Beruf oder anderweitigen Verpflichtungen
Studieren und weiterbilden wann und wo man will
Zertifikat der Universität Koblenz-Landau oder Teilnahmebescheinigung

Testimonials

“Die Organisation des Instituts ist sehr gut und die Veranstalter und Dozenten sind sehr entgegenkommend und hilfsbereit. Das Studienmaterial ist sehr gut aufgebaut und verständlich dargelegt […]” [Angelika]

“Der Kurs vermittelt einen ausgezeichneten, fast vollständigen Überblick über das deutsche Umweltrecht. […] Die Studienmaterialien sind sehr aktuell und gehen sehr ins Detail und in die Tiefe. […]” [Swen]

Steckbrief

Anbieter Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW) Mehr erfahren
Kurs Deutsches Umweltrecht
Anmeldung bis zum 15.03.2019
Studiendauer 1 Semester
Studienformat Weiterbildender Fernstudienkurs, Blended Learning, berufsbegleitend
Abschluss Zertifikat der Universität Koblenz-Landau oder Teilnahmebescheinigung
Zulassungsvoraussetzungen Keine formalen Zulassungsvoraussetzungen
Teilnehmerbeschränkungen Begrenzt auf 30 Personen
Studienbeginn 04. April 2019
Kosten 960,00 €

Fachlicher Leiter

Dr. iur. Jan Duikers

Dr. iur. Jan Duikers

Koordinator

Dipl.-Biol. Norbert Juraske

Dipl.-Biol. Norbert Juraske
+49 261 287 1522

Sachbearbeiter

Tobias Braum

Tobias Braum
+49 261 287 1520